Digitale Gewinnspiele: Was erhoffen sich die Anbieter?

Adventsk

Adventskalender

Adventskalender

In der Praxis sind wir sehr schnell dazu geneigt, die zahlreichen angebotenen Adventskalender im Dezember aus der Sicht des Verbrauchers zu betrachten. Auf der anderen Seite steht jedoch ein Anbieter, welcher seine Offerte im Vorfeld ganz genau kalkulierte. Aus diesem Grund lohnt es sich, einmal die Perspektive zu wechseln und die Sicht der führenden Unternehmen einzunehmen. Warum erklären sie sich dazu bereit, ihren Kunden ein solches Angebot zu machen?

Positiv belegtes Thema

Natürlich handelt es sich bei einem Adventskalender um eine Angelegenheit, zu der wir alle eine persönliche Verbindung herstellen können. Die meisten werden die Angebote sehr schnell mit den Kalendern aus der eigenen Kindheit in Verbindung bringen und die eine oder andere Parallele ziehen. Diese positive Konnotation ist bereits eine wichtige Basis für Unternehmen, die mit ihren Angeboten nicht nur den Kunden einen Mehrwert schaffen möchten. Auch ihre eigenen Interessen stehen dabei natürlich im Dunstkreis der Herausforderungen.

Ein Vorteil des Instruments Adventskalender liegt in jedem Fall in der hohen Reichweite begründet. Dies liegt zum einen daran, dass es sich um ein bewusst kostenloses Angebot handelt, welches doch jeden Tag eine kleine Überraschung zu bieten hat. Dabei sind Unternehmen immer wieder kreativ, ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten. Dies zeigt sich etwa am Casino Adventskalender auf dieser Seite. Dort sind die führenden Online Casinos dazu übergegangen, ihren Kunden im Dezember verschiedene Bonusangebote zu offerieren, die ihnen einen finanziellen Vorteil im Spiel verschaffen.

Hohe Reichweiten

Bereits in den vergangenen Jahren ist es zahlreichen Firmen gelungen, sich im World Wide Web mit dem eigenen Adventskalender in Stellung zu bringen. Diese Entwicklung nahm in der letzten Zeit noch einmal deutlich an Fahrt auf. Inzwischen zählt der Adventskalender zu den gern benutzten Mitteln in der Welt des Content Marketings. Durch die verschiedenen Inhalte, die kreiert und hinter den einzelnen Türchen versteckt werden können, generiert das Angebot am Ende eine sehr hohe Reichweite. Diese ist eines der großen Argumente, welches aus der Sicht der Kunden für den Einstieg in das Angebot spricht.

Wie die Reichweite letztlich ausgenutzt werden kann, ist in der Praxis leicht verschieden. Gelingt es einer Firma, den eigenen Adventskalender über eine bestimmte Plattform noch bekannter zu machen oder die Massen im Internet mit besonderen Leistungen zu beeindrucken, so können zahlreiche Neukunden gewonnen werden. Wer sich bereits in der Vergangenheit mit der Firma identifizierte, kann nun noch enger mit der Marke verknüpft werden. So wird etwa der Newsletter des Unternehmens eigens dafür abonniert, um im nächsten Jahr wieder an der Aktion teilnehmen zu können. So kommt es wiederum zu einer Interaktionssteigerung, wie sie mit anderen Mitteln des Marketings nur sehr schwer erreicht werden kann.

Halbherzige Aktionen fallen auf

Doch in Anbetracht der Vorteile, die der Adventskalender für das Unternehmen mit sich bringt, wäre es doch nun möglich, eine besonders günstige Version zu entwerfen. Tatsächlich reicht ein solcher Schritt nicht aus, um sich in den Vorteilen der Methode sonnen zu können. In der Praxis achten die Verbraucher sehr genau darauf, ob sich echte Werte und Überraschungen hinter den Türchen verbergen. Ist dies nicht der Fall, so wird der gesamte Kalender sehr schnell als ein reines Instrument des Marketings aufgefasst. Der eigentliche Mehrwert des Angebots geht somit für beide Seiten verloren.

Das Schaffen eines solchen Angebots erfordert demnach einen Einsatz des verantwortlichen Unternehmens. Auf der einen Seite ist es notwendig, Zeit in den Entwurf eines ansprechenden Kalenders zu investieren. Wer sich zudem dazu entschließt, Rabatte und Sonderaktionen in die Angebote mit einfließen zu lassen, wird zudem eine finanzielle Investition in die Wege leiten müssen. Der Mehrwert, welcher sich aus dem Angebot des Kalenders ergibt, macht sich wiederum auf lange Sicht bemerkbar.

Der genaue Blick ist wichtig

Gerade im Jahr 2018 lassen sich zahlreiche Marken wahrnehmen, welche mit dem Adventskalender im Internet nach neuen Kunden suchen. Bereits in der folgenden beispielhaften Auflistung sind viele Marktführer des deutschen Wirtschaftsbereichs vertreten:

  • Bild
  • dm
  • Rossmann
  • Müller
  • Telekom
  • Weltbild

In jedem dieser Adventskalender nehmen etwa die Rabattaktionen eine besondere Rolle ein. Hier müssen sich Verbraucher jedoch die Frage stellen, ob es sich tatsächlich um einen finanziellen Mehrwert handelt, der hier durch den Kalender geschaffen wird. An anderer Stelle werden etwa Rabatte eingesetzt, wie sie wenige Wochen zuvor schon im Rahmen des Black Friday oder des Cyber Mondays hätten genutzt werden können. Beim Adventskalender kommt nun ein klar gesetztes zeitliches Limit hinzu. Denn zumeist ist es nur innerhalb von 24 Stunden möglich, die entsprechende Leistung in Anspruch zu nehmen. So kommt es zu wenig überlegten Käufen, bei denen kleine Rabatte ausreichen, um als Auslöser zu dienen.

Für die Nutzer des Adventskalenders ist es demnach wichtig, nicht direkt nach allen Schnäppchen zu greifen, welche dort angeboten werden. Vielmehr lohnt es sich, mit einem kleinen Abstand auf die Lage der Dinge zu schauen und sich über den tatsächlichen Wert der Vergünstigungen in Kenntnis zu setzen. Diese kleine Überlegung sollte ausreichend sein, um wahrhaft günstige Angebote von zu stark angepriesenen Schnäppchen unterscheiden zu können und eine durchdachte Entscheidung zu treffen.

Doch gerade die Marktführer sind derzeit dazu in der Lage, ihren Kunden satte Rabatte und attraktive Gewinnspiele anzubieten. Sinnbildlich für den aufstieg dieser Angebote stehen die Offerten von Aldi Nord und Aldi Süd. Während dort in den vergangenen Jahren noch kleinere Gutscheine verlost wurden, können die Kunden inzwischen große Sachpreise in den Blick nehmen. Dazu zählen einerseits aktuelle Smartphones oder TV-Geräte. Bis zum Heiligabend steigern sich diese Preise bis hin zur Fernreise für zwei Personen. Selbst ein so finanzstarker Konzern würde nicht derart viel Geld in die Hand nehmen, wenn hinter dem Adventskalender kein Mehrwert vermutet werden würde, welcher die anfänglichen Investitionen sogar noch übersteigt und damit die Bilanz wieder in den positiven Bereich verschiebt.

Der Anklang bleibt groß

Immer mehr Menschen in Deutschland gehen im Internet ganz gezielt auf die Suche nach digitalen Adventskalendern. Dabei orientieren sie sich zunächst an den Unternehmen, zu denen sie in der Vergangenheit bereits eine Bindung hergestellt haben. Tatsächlich gelingt es vielen Firmen, mit ihren Angeboten ein weihnachtliches Flair zu verbreiten. Gerade dieses ist maßgeblich für die Beliebtheit der Offerten verantwortlich, wie sie sich aktuell wahrnehmen lässt. Experten gehen deshalb davon aus, dass sich die Präsenz der Adventskalender im World Wide Web auch im kommenden Jahr steigern wird.

Wer ganz gezielt auf der Suche nach den besten Rabatten und den lohnendsten Gewinnspielen ist, der sollte einen Blick auf die Erfahrungen anderer Kunden werfen. Zumeist gibt es noch aus den vorherigen Jahren bleibende Eindrücke, die im Internet publiziert wurden. So reicht oft eine kurze Recherche aus, um sinnlose Marketingversuche von echtem Mehrwert zu unterscheiden und damit die eigenen Türchen ganz bewusst auszuwählen.

Moderne Formen des alten Brauchs

Natürlich steigt die Vorfreude auf das Weihnachtsfest, wenn in den Wochen zuvor täglich ein Türchen geöffnet werden kann. Einerseits ist nicht zu leugnen, dass es einigen Unternehmen auf diese Weise gelingt, ihren Kunden eine echte Freude zu machen. Darüber hinaus bleiben jedoch eigene Interessen bestehen, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Zum einen handelt es sich hierbei um den Versuch, die Verweildauer auf der eigenen Seite zu erhöhen, mehr Interaktion zu schaffen und die Bindung zu den Kunden zu stärken. Zum anderen sind auch die Unternehmen auf den Sympathieeffekt aus, den sie hinter den Angeboten vermuten. Solange dies der Fall ist, handelt es sich für eine gewinnende Situation für beide Seiten, die sich letztlich an den Aktionen beteiligen.